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Weblog der Grünen Leopoldstadt


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Der Holubsteg – eine Grüne Erfolgsgeschichte

Jahrelang haben wir Grüne uns für die Errichtung eines Steges über den Handelskai auf Höhe Holubstraße für FußgängerInnen und RadfahrerInnen eingesetzt. Bereits 2008 haben uns BewohnerInnen der neuen Wohnhausanlagen im Bereich der Holubstraße kontaktiert. Ohne diesen Steg müssen die AnrainerInnen weite Umwege gehen (über 500 m), um zu Fuß zur nächsten Möglichkeit zu kommen, das Naherholungsgebiet Donauufer zu erreichen.

So soll der Steg aussehen

So soll der Steg aussehen

Daraufhin haben wir uns im Magistrat erkundigt. Uns wurden viele verschiedene Gründe genannt, wieso der Steg nicht möglich sei. 2009 haben wir die Angelegenheit in die Bezirksmedien gebracht und den Steg auch im Wahlkampf 2010 thematisiert.

Durchbruch dank Maria Vassilakou

Stadtbaudirektorin Brigitte Jilka, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Bezirksvorsteher Karlheinz Hora beim symbolischen Spatenstich am 12. November 2013

Stadtbaudirektorin Brigitte Jilka, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Bezirksvorsteher Karlheinz Hora beim symbolischen Spatenstich am 12. November 2013

Zugegeben, die Sachlage war wirklich etwas kompliziert. Deshalb hat es noch einige Zeit gedauert, bis wir einen Durchbruch erzielen konnten. Der Grünen Planungsstadträtin Maria Vassilakou ist es schließlich gelungen, ein Budget für den Holubsteg aufzustellen. Gesamtkosten von knapp 5  Mio. Euro sind in Zeiten von Sparbudgets wahrlich kein Klacks.

Am Di., 12.Nov. führte Stadträtin Vassilakou den Spatenstich durch, 2015 Jahr soll der Steg endlich eröffnet werden.
Benannt wird dieser Steg nach Judith Deutsch-Haspel, die in der Zwischenkriegszeit eine sehr bekannte Schwimmerin des jüdischen Sportvereins Hakoah Wien. 1935 wurde sie zur österreichischen Sportlerin des Jahres gewählt. 1936 boykottierte sie aus Protest gegen die Rassenideologie der Nazis die Olympischen Sommerspiele von Berlin.

Wir freuen uns sehr, dass wir diese Verbesserung des Wohnumfelds für ein paar tausend LeopoldstädterInnen durchsetzen konnten. Besonders freuen wir uns darüber, dass dies einer grünen Planungsstadträtin gelungen ist.

Wolfgang


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Geschafft – Entspannung der Parksituation bei der U2-Station Taborstraße

Es war von Anfang an – also schon 2008 bei der U-Bahn-Eröffnung – klar, dass es bei der U2-Station Taborstraße viel zu wenige Abstellmöglichkeiten für Fahrräder gab. Einige Zeit danach musste bereits nachgebessert werden und neue Radständer in der Parkspur der Taborstraße errichtet werden. Doch auch diese Anzahl an Radständer ist noch immer zu wenig gewesen.

Ein gutes Angebot für RadfahrerInnen aus der Leopoldstadt

Diese U-Bahn-Station liegt sehr zentral in der Leopoldstadt und hat ein großes Einzugsgebiet. Damit bietet sie sich ideal für Bike&Ride – die Kombination von Radfahren und U-Bahnfahren an. Die Kombination von Radfahren und U-Bahnfahren ist eine der schnellsten und intelligentesten Fortbewegungsarten in der Stadt. Leider sind die Wiener Linien nicht willens oder nicht fähig, dies einzusehen und lieferten daher im heurigen Frühjahr eine besonders unintelligente Aktion der Kundenvertreibungspolitik. Fahrräder, die an den Handläufen rund um die U-Bahn befestigt waren, wurden gewaltsam entfernt.

Der Bedarf ist eindeutig vorhanden

Bereits im Juni 2011 haben wir daher beantragt, dass zusätzliche Radbügel rund um die U-Bahn-Station errichtet werden. In der Folge verzögerte sich die Aufstellung aufgrund von bürokratischen Hindernissen leider etwas, aber letzte Woche war es endlich soweit. In der Parkspur der Kleinen Pfarrgasse wurden zwei Autoparkplätze zu Radparkplätzen umgewandelt. Zehn neue Radbügel bieten nun Platz für weitere 20 Fahrräder.

Die Zukunft wird weisen, ob das Angebot an Radbügel bei der U-Bahn-Station damit ausreicht.

Wolfgang