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Weblog der Grünen Leopoldstadt


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Geschafft – Entspannung der Parksituation bei der U2-Station Taborstraße

Es war von Anfang an – also schon 2008 bei der U-Bahn-Eröffnung – klar, dass es bei der U2-Station Taborstraße viel zu wenige Abstellmöglichkeiten für Fahrräder gab. Einige Zeit danach musste bereits nachgebessert werden und neue Radständer in der Parkspur der Taborstraße errichtet werden. Doch auch diese Anzahl an Radständer ist noch immer zu wenig gewesen.

Ein gutes Angebot für RadfahrerInnen aus der Leopoldstadt

Diese U-Bahn-Station liegt sehr zentral in der Leopoldstadt und hat ein großes Einzugsgebiet. Damit bietet sie sich ideal für Bike&Ride – die Kombination von Radfahren und U-Bahnfahren an. Die Kombination von Radfahren und U-Bahnfahren ist eine der schnellsten und intelligentesten Fortbewegungsarten in der Stadt. Leider sind die Wiener Linien nicht willens oder nicht fähig, dies einzusehen und lieferten daher im heurigen Frühjahr eine besonders unintelligente Aktion der Kundenvertreibungspolitik. Fahrräder, die an den Handläufen rund um die U-Bahn befestigt waren, wurden gewaltsam entfernt.

Der Bedarf ist eindeutig vorhanden

Bereits im Juni 2011 haben wir daher beantragt, dass zusätzliche Radbügel rund um die U-Bahn-Station errichtet werden. In der Folge verzögerte sich die Aufstellung aufgrund von bürokratischen Hindernissen leider etwas, aber letzte Woche war es endlich soweit. In der Parkspur der Kleinen Pfarrgasse wurden zwei Autoparkplätze zu Radparkplätzen umgewandelt. Zehn neue Radbügel bieten nun Platz für weitere 20 Fahrräder.

Die Zukunft wird weisen, ob das Angebot an Radbügel bei der U-Bahn-Station damit ausreicht.

Wolfgang


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21er: ÖVP-Chuzpe im Gemeinderat

Gerade höre ich mir übers Web die Diskussion zur Geschäftsgruppe Verkehr in der Rechnungsabschlussdebatte an.

Was höre ich da?

VP-Verkehrssprecher Gerstl bricht eine Lanze für den 21er und möchte Geld für den 21er aus den Einnahmen der Parkraumbewirtschaftung dafür verwenden.

VP-Planungssprecher Hoch wirft der FPÖ vor, 2 Flächenumwidmungen in der Leopoldstadt (Praterstern und Stadionschleife) zuzustimmen, obwohl in diesen Widmungen eben keine 21er-Schienen mehr vorhanden sind.

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Befragung zum 21er

Irgendwie ist es noch immer schwer zu glauben. Vor ca. 5 Stunden hat die SPÖ Leopoldstadt doch tatsächlich dem gemeinsamen Antrag der Opposition für eine AnrainerInnenbefragung über die Wiedereinführung des 21ers zugestimmt. Möglicherweise wird diese Befragung noch vor dem Sommer stattfinden.

Unsere 21er-Kampagne ab Anfang April und die weit über 8.000 Unterschriften aus der Bevölkerung für den Erhalt des 21ers haben einen ersten schönen Erfolg gezeitigt.

Sämtliche Ersatzlösungen für den 21er sind nur die zweitbesten Lösungen für die Leopoldstadt. Damit wollen wir uns und die Leopoldstädter Bevölkerung sich nicht zufrieden geben. Es freut mich, dass auch die Leopoldstädter SPÖ dieser Überlegung etwas abgewinnen kann.

Nun liegt es an uns, die LeopoldstädterInnen über ihr Recht zu dieser Befragung zu informieren. Und es liegt an den LeopoldstädterInnen selbst, mit einem klaren Votum den 21er in die Leopoldstadt zurück zu holen. Denn er geht uns schon ab.

wolfgang